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Wohnraumförderung

Wohnraumförderung
Das Land Niedersachsen fördert gemäß dem Wohnraumförderungsprogramm 2016 die Schaffung von Wohneigentum für kinderreiche Familien sowie für Haushalte mit schwer behinderten Mitgliedern durch Neubau, Kauf oder Erwerb im Zusammenhang mit Modernisierung und Aus- und Umbau sowie Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung im Wohnungsbestand für Gebäude, die bis zum 01.01.1995 fertig gestellt worden sind. Daneben wird die Schaffung von Mietwohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, Mietwohnraum für gemeinschaftliche Wohnformen älterer Menschen, schwer behinderter Menschen und hilfe- und pflegebedürftiger Personen sowie Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung im Wohnungsbestand für Gebäude, die bis zum 01.01.1995 fertig gestellt worden sind, gefördert.


I. EIGENTUMSMAßNAHMEN - Kreis der Antragsberechtigten

  • Neubau, Kauf/Erwerb, Ausbau/Umbau/Erweiterung

    Antragsberechtigt für Maßnahmen zur Schaffung von Wohneigentum sind Haushalte mit mindestens zwei Kindern, von denen ein Kind das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, oder Haushalte, bei denen wegen der Schwerbehinderung eines oder gegebenenfalls mehrerer Haushaltsangehöriger ein besonderer baulicher Aufwand erforderlich ist. Zu diesem Personenkreis gehören insbesondere Personen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (aG), Rollstuhlbenutzer, Blinde und hochgradig Sehbehinderte und Personen, bei denen durch das Fortschreiten einer Erkrankung, z. B. Multiple-Sklerose, ein entsprechender Bedarf gegeben ist.
     
    Voraussetzungen sind u. a., dass das  Familieneinkommen (d. h. das Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen) eine festgelegte Einkommensgrenze nicht übersteigt und dass die derzeitigen Wohnverhältnisse unzureichend sind. Bei Kauf und Erwerb in Zusammenhang mit Modernisierung müssen Kosten in Höhe von mindestens 5.000,00 Euro für Modernisierungsmaßnahmen anfallen.
     
  • Energetische Modernisierung
     

    Antragsberechtigt sind Hauseigentümer, die ein älteres selbst genutztes Wohngebäude (fertig gestellt bis zum 01.01.1995) energetisch modernisieren wollen.
    Voraussetzungen sind u. a., dass das Familieneinkommen (d. h. das Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen) die Einkommensgrenze gemäß § 3 WoFG Abs. 2 + 20 % nicht übersteigt.
     
  • Höhe der Baudarlehen
     

    Für den Neubau oder Erstbezug wird ein zunächst zinsloses Darlehen in Abhängigkeit von der Anzahl und dem Alter der zum Haushalt gehörenden Kinder und/oder einer eventuellen Schwerbehinderung gewährt. So können Haushalte mit zwei Kindern, von denen ein Kind noch nicht 15 Jahre alt ist, ein Darlehen in Höhe von 40.000,00 Euro  und Haushalte mit schwer behinderten Mitgliedern ohne oder mit einem Kind ein Darlehen in Höhe von 45.000,00 Euro erhalten. Für jedes weitere Kind unter 15 Jahren erhöht sich das Darlehen um 10.000,00 Euro. Energiesparende Bauweise  (KfW Energieeffizienzhaus 70 oder Passivhaus) ist Förderungsvoraussetzung beim Neubau.
     
    Für den Kauf oder Erwerb eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung kann ein zunächst zinsloses Darlehen in Abhängigkeit von Anzahl und Alter der zum Haushalt gehörenden Kinder und/oder einer eventuellen Schwerbehinderung gewährt werden. So können Haushalte mit einem Kind bis zu 20.000,00 Euro, Haushalte mit zwei Kindern, von denen ein Kind noch nicht 15 Jahre alt ist, ein Darlehen in Höhe von 25.000,00 Euro  und Haushalte mit schwer behinderten Mitgliedern ohne oder mit einem Kind ein zunächst zinsloses Darlehen in Höhe von 30.000,00 Euro erhalten. Für jedes weitere Kind unter 15 Jahren erhöht sich das Darlehen um 10.000,00 Euro.
     
    Für die energetische Modernisierung kann ab einer Investitionshöhe von mindestens 10.000,00 Euro bis maximal 75.000,00 Euro ein Darlehen in Höhe von 40 % der Gesamtkosten gewährt werden.
     
    In Ausnahmefällen kann ein Darlehen in Höhe von 85 % der Gesamtkosten gewährt werden. Das daraus resultierende Darlehen darf den Betrag von 25.000,00 Euro nicht übersteigen. In diesen Fällen ist das Darlehen mit 2 % zu verzinsen und mit 5 % zu tilgen.
     
    Modernisierungsmaßnahmen mit Gesamtkosten unter 10.000,00 Euro werden nicht gefördert.
     
  • Zinsen und Tilgung

    In den ersten zehn Jahren ist das gewährte Darlehen zinslos oder wird, sofern es die Tragbarkeit der finanziellen Belastung zulässt, mit 2 % verzinst. Ab dem 11. Jahr wird das Darlehen marktüblich (höchstens 6 %) verzinst. Die Tilgung beträgt 2 %. Außerdem fällt ein Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von jährlich 0,5 % an, der sich nach Tilgung der Hälfte des Darlehens auf 0,25 % reduziert.
     
    Die erforderlichen Antragsunterlagen stehen auf der Homepage der NBank zum Download zur Verfügung:     www.nbank.de 
     
    • Förderangebote auf einen Blick
       
    • Privatpersonen
       
    • Förderprogramm (individuell)

II. MIETWOHNUNGSBAU

  • Höhe der Baudarlehen 

    Für den Neubau von Mietwohnungen werden Darlehen in nachfolgender Höhe gewährt:

    Gesamtkosten                   Förderbetrag                                        Förderbetrag
    bis                                     Eink.Gr. § 3 NWoFG                          EinkGr. § 5 DVO-NWoFG
     
    2.000 EUR/m²                  1.300 EUR/m²                                       850 EUR/m²

    2.300 EUR/m²                  1.500 EUR/m²                                       975 EUR/m² 
    2.600 EUR/m²                  1.700 EUR/m²                                    1.100 EUR/m²
    über 2.600 EUR/m²         1.900 EUR/m²                                    1.225 EUR/m²


    Zusatzdarlehen können wie folgt gewährt werden:
     
    • Beschaffung und Einbau von Aufzügen bis zu 50.000 Euro je Aufzug; möglichst Aufzüge für Rollstühle und/oder Krankentransporte auch bei Neubau; im Rahmen von Umbaumaßnahmen bis zu 65 % der verursachten Kosten maximal Förderbetrag wie Neubau
       
    • bis zu 5.000 Euro je Wohnung bei kleinen Wohnungen bis 60 m²
       
    • bis zu 5.000 Euro für besondere bauliche Maßnahmen für Menschen mit Behinderung
       
    Für den Ausbau, Umbau oder die Erweiterung von Altenwohnungen und Wohnungen für Menschen mit Behinderung als Mietwohnungen kann ein Darlehen bis zu 65 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten gewährt werden. Der Förderhöchstbetrag entspricht den Kosten für ein vergleichbares Neubauvorhaben.
     
    Bei gemeinschaftlichen Wohnformen können Gemeinschaftsräume mit einem Zusatzdarlehen bis zu 15.000,00 Euro je Gemeinschaftsraum gefördert werden.

    Bei Ersatzbauvorhaben kann für Abrissmaßnahmen ein zusätzliches Darlehen bis zu 5.000,00 Euro je neu geförderter Wohnung gewährt werden.

    Bauvorhaben für "Betreutes Wohnen" haben Vorrang. In diesem Fall sind entsprechende Betreuungsverträge neben den Mietverträgen abzuschließen. Wohnungen für das Betreuungs- und Hauspersonal können in die Förderung einbezogen werden.

    Für alle Fördermaßnahmen muss von der Wohnraumförderstelle ein kommunales Wohnraumversorgungskonzept vorgelegt  werden. Dies enthält Aussagen zum Wohnungsbestand und eine Bedarfsprognose für den örtlichen Wohnungsmarkt. Nähere Informationen zum Downloaden finden Sie in den einzelnen Teilberichten der Gemeinden oder in der Zusammenfassung des LKO unter der Rubrik "Wohnraumversorgungskonzepte".

  • Zinsen und Tilgung
     

    Das Baudarlehen ist in den ersten 20 Jahren zinslos. Ab dem 21. Jahr erfolgt eine marktübliche Verzinsung. Die Tilgung beträgt 1 %. Außerdem fällt ein Verwaltungskostenbeitrag von 0,5 % jährlich an, der sich nach Tilgung der Hälfte des Darlehens auf 0,25 % reduziert.
     
    Die erforderlichen Antragsunterlagen stehen auf der Homepage der NBank zum Download zur Verfügung:
     
    • www.nbank.de
       
      • Förderangebote auf einen Blick
         
      • Privatpersonen bzw. Unternehmen
         
      • Förderprogramm (individuell)

BERATUNG zu I. und II.
 
Beratung erhalten Sie bei der Wohnraumförderstelle im Bauordnungsamt des Landkreises Oldenburg oder direkt bei der

NBank
Günther-Wagner-Allee 12 - 16
30177 Hannover
Die Wohnraumförderberatung erreichen Sie unter:
Tel. 0511/30031-313
E-Mail: wohnraum@nbank.de.
Weitere Informationen auf www.nbank.de

Zuständiges Amt

Bauordnungsamt
Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
27793 Wildeshausen

Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner
Frau Thien
Telefon: 04431-85 349
Telefax: 04431-858 3490
Kontakt über E-Mail

Weitere Ansprechpartner

Herr Jöhring
Telefon: 04431-85 470
Telefax: 04431-858 4700
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