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Gleichstellungsbeauftragte

Bild Symbol Frau Mann
Die Gleichstellungsbeauftragte setzt sich für die im Artikel 3 Abs. 2 des Grundgesetzes verankerte Gleichstellung von Frau und Mann ein. Ihre Arbeit soll dazu beitragen, auf Geschlechterdiskriminierung aufmerksam zu machen und Benachteiligungen, insbesondere bei der Familien- und Erwerbsarbeit, abzubauen.

§ 1 Abs. 1 des Niedersächsischen Gleichstellungsgesetzes (NGG) formuliert die Zielsetzung des Gleichstellungsauftrages für die öffentliche Verwaltung. Danach sind für Frauen und Männer in der öffentlichen Verwaltung die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit zu fördern und zu erleichtern sowie Frauen und Männern in der öffentlichen Verwaltung eine gleiche Stellung zu verschaffen.

Bei allen Entscheidungen oder Lösungsansätzen, sei es auf kommunalpolitischer oder verwaltungsinterner Ebene ist eine Geschlechtergerechtigkeit (Gender mainstreaming) anzustreben.

Daraus ergeben sich für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten folgende Schwerpunkte:

  • Mitwirkung am Entscheidungsprozess der kommunalen Gremien
  • Beteiligung bei verwaltungsinternen Angelegenheiten, insbesondere bei   Personalangelegenheiten
  • Beratungstätigkeit
  • Kooperation mit den Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten bei den     kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises
  • Erstellung von Informationsmaterialien und eines Tätigkeitsberichtes        nach § 9 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG)

Ferner sind bedarfsbezogene Handlungsfelder und Projekte in Zusammenarbeit mit den Handlungsbeteiligten vor Ort zu entwickeln und umzusetzen.

Foto: Fotolia