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Wohnberatung für Senioren/innen und/oder Menschen mit Behinderungen

Wohnberatung
Viele Wohnungen/Eigenheime entsprechen im Laufe der Zeit nicht mehr den Anforderungen älterer Menschen. Das Gehen fällt schwerer, das Treppensteigen ist kaum noch möglich oder das Sehvermögen nimmt ab. Aber auch nach einem Unfall oder Schlaganfall können körperliche Einschränkungen bleiben, die ein selbstständiges Wohnen, im bisherigem Wohnumfeld erschweren. Schnell können Ängste auftreten, sein gewohntes Zuhause verlassen zu müssen.

Häufig ist es aber möglich, die Wohnung mit einfachen Mitteln und geringem Aufwand so auszustatten, dass ein weiterer Verbleib in der Wohnung trotz körperlicher Einschränkung möglich ist. Bisweilen sind aber auch größere bauliche/technische Veränderungen notwendig.

Im Rahmen einer Wohnraumanpassung wird individuell geschaut, welche körperlichen Einschränkungen vorliegen und wie der bisherige Wohnraum so gestaltet werden kann, damit ein relativ selbstständiges Wohnen weiterhin möglich ist. Zum Beispiel können Türschwellen beseitigt, Handläufe angebracht, Eingangstufen durch eine Rampe ersetzt, die Dusche ebenerdig umgebaut werden oder nur das Schlafzimmer ins Erdgeschoss verlegt werden.

Diese Maßnahmen können kleinere, aber auch größere Kosten verursachen. Es gibt jedoch Möglichkeiten hierfür Zuschüsse und/oder Darlehn zu beantragen. Wichtig bei Planungen von Neu- oder Umbauten ist es, sich immer vor Baubeginn über möglichen finanziellen Hilfen zu informieren und die nötigen Anträge zu stellen.

Zur Beratung hinsichtlich einer Wohnraumanpassung stehen Ihnen im Landkreis Oldenburg nachfolgende Ansprechpartner/innen zur Verfügung:

  • der Pflegestützpunkt berät insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Pflege in Ihrer Häuslichkeit

    Kontakt: Pflegestützpunkt Landkreis Oldenburg
                  Kreishaus, Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen 
                  (Termine nach Vereinbarung)
                  => Bettina Lakomiec, Telefon: 04431/85-603 
                        E-Mail: bettina.lakomiec@oldenburg-kreis.de
                  => Sylvia Lindemann, Telefon: 04431/85-604
                        E-Mail: sylvia.lindemann@oldenburg-kreis.de
                  Internet: Pflegestützpunkt Landkreis Oldenburg

  • das Amt für Arbeit und Soziale Sicherung berät bei der Finanzierung von Anpassungen des Wohnraums im Rahmen der Eingliederungshilfe (§§ 53 / 54 SGB XII)
    Förderung nur nach Einkommen-, Vermögens und medizinischer  Zweckmäßigkeitsprüfung.

    Kontakt: Kreishaus, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen
                  => Inca Schröder, Telefon: 04431/85-442
                        E-Mail: inca.schroeder@oldenburg-kreis.de

  • die Heimaufsicht berät insbesondere zum Thema Wechsel in betreute Wohnformen

    Kontakt: Kreishaus, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen
                  => Kristina Brandenburg, Telefon: 04431/85-357
                        E-Mail: kristina.brandenburg@oldenburg-kreis.de
                  => Simone Varnhorn, Telefon: 04431/85-549
                        E-Mail: simone.varnhorn@oldenburg-kreis.de
                   => Astrid Groth, Telefon: 04431/85-497
                        E-Mail: Astrid.Groth@oldenburg-kreis.de
     
    Fragen zur Finanzierung einer Heimunterbringung beantwortet im Kreishaus 
                  => Frau Spitzner, Telefon: 04431/85-243
                        E-Mail: dorothea.spitzner@oldenburg-kreis.de

  • das Bauordnungsamt (Wohnraumförderung) berät insbesondere über die Möglichkeiten der öffentlichen Finanzierung von Wohnraumanpassung oder -Wohnraumbeschaffung

    Kontakt: Kreishaus, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen
                  => Frau Thien, Telefon: 04431/85-349
                        E-Mail: ulla.thien@oldenburg-kreis.de

  • die Kreisbehindertenbeauftragte berät bei weiterführenden Fragen, zum Beispiel:
    - Antragstellung Behindertenausweis (Merkzeichen g, aG, H, B...können wichtig sein
      bei Hilfen durch die Wohnraumförderung)
    - Selbsthilfegruppen (soziale Kontakte, suche nach WG-Partnern...)
    - Suche nach barrierefreien Wohnraum
    - barrierefreier Wohnraum zum unverbindlichen Anschauen, Anregungen holen...
    - Finanzierungshilfen durch Stiftungsgelder (Leistungen, die die öffentliche Hand nicht trägt)

    Kontakt: Kreishaus, Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen
                  => Frau Rockel, Telefon, 04431/85-473
                        E-Mail: rita.rockel@oldenburg-kreis.de

  • das Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie kann Darlehen oder Zuschüsse zur Beschaffung (Kauf oder Bau), Ausstattung und Erhaltung einer behindertengerechten Wohnung im Rahmen der Wohnungshilfe als begleitende Hilfe im Arbeitleben gewähren. Jedoch nur dann, wenn die Eingliederung ins Arbeits- und Berufsleben hierdurch erleichtert, ermöglicht oder gesichert wird. Unterstützung wird jedoch nur dann gewährt, wenn es dem/der Antragsteller/in nicht zumutbar ist, die Mittel selbst bzw. durch ein Bankdarlehen aufzubringen.

    Kontakt: Niedersächsisches Landesamt Soziales, Jugend und Familie 
                  Domhof 1, 31134 Hildesheim 
                  Telefon: Tel.: 05121/304-0 
                  E-Mail: PoststelleLSHildesheim@ls.niedersachsen.de
                  Internet: www.soziales.niedersachsen.de

  • die Architektenkammer Niedersachsen berät und vermittelt Architekten in der Region, die sich speziell mit dem Thema Wohnraumanpassung auskennen.

    Kontakt: Architektenkammer Niedersachsen
                  Friedrichswall 5, 30159 Hannover 
                  Telefon: 0511/28096-0
                  E-Mail: info@aknds.de
                  Internet: www.aknds.de

  • ambulante Pflegedienste in der Region können Wohnberatung anbieten. Die Anschriften von Pflegediensten in der Region erfahren Sie beim Pflegestützpunkt, in den gelben Seiten oder im örtlichen Telefonbuch.

  • auch Pflegekassen bieten Beratung und Zuschüsse an. Der maximaler Zuschuss für Wohnraumanpassungsmaßnahmen bei Pflegebedürftigkeit liegt bei 2.557,00 EUR. Die Leistung ist weder einkommens- noch vermögensabhängig (Eigenanteil).  Überschreiten die Kosten der notwendigen Maßnahme bei weitem die maximale Zuschusshöhe von 2.557,00 EUR, kann der Pflegebedürftige im Rahmen des Sozialprogramms der Deutschen Ausgleichsbank zu Sonderkonditionen ein Darlehen beantragen.

    Kontakt: Deutsche Ausgleichsbank
                  Ludwig-Erhard-Platz 1 – 3, 53170 Bonn
                  Telefon:  0228/831-2400 und 0228/831-2255 
                  Internet: www.dta.de

    (Auskünfte geben auch alle Banken und Sparkassen)

  • das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Oktober 2011 eine kostenlose Broschüre mit dem Titel „Länger zu Hause leben“ mit vielen Information und Tipps zur behindertengerechten Umgestaltung herausgegeben. Zu beziehen ist die Broschüre unter:
                  Publikationsversand der Bundesregierung
                  Postfach 48 10 09
                  18132 Rostock
                  Telefon: 0180/5778090
                  E-Mail: publikation@bundesregierung.de
                  Internet: www.bmfsfj.de (siehe auch das Serviceportal: Zuhause im Alter)

Zuständiges Amt

Amt für Arbeit und Soziale Sicherung
Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
27793 Wildeshausen

Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner
Die genauen Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Auflistung.
Telefon: siehe links
Kontakt über E-Mail