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Vollstationäre Eingliederungshilfe

Sozialamt - Vollstationäre Eingliederungshilfe
Menschen gelten im Sinne des SGB als behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Personen, die durch eine Behinderung wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, erhalten diese Hilfe. Die Hilfe soll
  • eine drohende Behinderung verhüten oder
  • eine vorhandene Behinderung und deren Folgen beseitigen oder mildern und
  • den Behinderten möglichst weitgehend in die Gesellschaft eingliedern.

Behinderte Menschen sollen, um die durch ihre Behinderung vorgegebenen Nachteile soweit wie möglich auszugleichen, auf ein differenziertes, bedarfsgerechtes Angebot bei der Betreuung zurückgreifen können.

Bei der vollstationären Eingliederungshilfe wohnen Menschen mit einer körperlichen, geistigen, seelischen sowie mehrfachen Behinderung in einer stationären Einrichtung.

Menschen bei denen wegen Art und Schwere der Beeinträchtigungen eine ambulante oder teilstationäre Betreuung nicht mehr ausreichend ist, können vollstationär in Einrichtungen der Eingliederungshilfe betreut werden.

Für derartige Unterbringungen kommen Internate, Langzeiteinrichtungen oder Wohnheime in Betracht:

Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung

Kinder im schulpflichtigen Alter, die wegen Art und Schwere ihrer Beeinträchtigungen einer vollstationären Betreuung bedürfen, können internatsmäßig untergebracht werden.
Entweder wohnen die Kinder in der Einrichtung, werden dort betreut und die Förderung erfolgt in der integrierten Schule oder die Betreuung erfolgt in speziellen Wohneinrichtungen und die Kinder besuchen vor Ort öffentliche Schulen bzw. Sonderschulen.

Langzeiteinrichtungen

Menschen mit einer körperlichen, geistigen, seelischen sowie mehrfachen Behinderung können in einer Langzeiteinrichtung wohnen und betreut werden.
Ziel der Betreuungsarbeit ist es, durch Wohnen, lebenspraktische Begleitung und Förderung, Bildung und Freizeitgestaltung, Ausbildung und Arbeit den Menschen mit Beeinträchtigungen einen Ort zum Leben zu bieten und ihnen weitest gehende Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zu ermöglichen.

Wohnheime

In einem Wohnheim werden Menschen mit geistiger, körperlicher, seelischer sowie mehrfacher Behinderung betreut. Grundsätzlich werden Bewerber aufgenommen, die tagsüber ihrer Arbeit in den Werkstätten für Behinderte nachgehen bzw. an einer anderen tagesstrukturierenden Maßnahme teilnehmen. Teilweise wird den betroffenen Menschen auch im Wohnheim eine Tagesstrukur angeboten.

Zuständiges Amt

Amt für Arbeit und Soziale Sicherung
Landkreis Oldenburg
Delmenhorster Str. 6
27793 Wildeshausen

Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner
Herr Brumund
Telefon: 04431-85 229
Kontakt über E-Mail