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Bekämpfung der Aujeszkyschen Krankheit

Veterinäramt Zuchtsau
Untersuchungspflicht

Ab 2006 werden nicht mehr alle Betriebe auf die Aujeszkysche Krankheit untersucht, sondern nur noch der Stichprobenuntersuchung unterliegende Bestände. Die Anzahl der zu untersuchenden Bestände wird vom LAVES ermittelt. Das Veterinäramt beauftragt dann die Haustierärzte, die Blutproben zu nehmen. Die Untersuchung in den der Stichprobenuntersuchung unterliegenden Beständen erfolgt nach folgendem Untersuchungsschlüssel:

Untersuchungsschlüssel:

  • Zuchtsauen
     
    Anzahl im Bestand Anzahl der zu untersuchenden Tiere
     1 - 20 Zuchtsauen  alle Tiere
     21 - 25 Zuchtsauen  20 Tiere
     26 - 100 Zuchtsauen  25 Tiere
     > 101 Zuchtsauen  30 Tiere

  • Mastschweine
     
    Anzahl im Bestand Anzahl der zu untersuchenden Tiere
     1 - 10 Mastschweine  alle, maximal 8 Tiere
     11 - 20 Mastschweine  10 Tiere
     21 - 30 Mastschweine  11 Tiere
     31 - 60 Mastschweine  12 Tiere
     61 - 200 Mastschweine  13 Tiere
     > 201 Mastschweine  14 Tiere
  • Impfverbot

    Seit dem 01.01.2002 besteht ein Impfverbot gegen die Aujeszkysche Krankheit.

    Achtung:

    Alle Kosten für AK-Untersuchungen werden von der Tierseuchenkasse übernommen.

    Eine Nichtbeachtung der Untersuchungspflichten und/oder der Impflichten stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Geldbuße geahndet werden. Ein Verstoß gegen Rechtsvorschriften zur Bekämpfung von Tierseuchen kann außerdem zu einem Verlust von Leistungen der Nds. Tierseuchenkasse führen.

    Zuständiges Amt

    Veterinäramt
    Landkreis Oldenburg
    Delmenhorster Str. 6
    27793 Wildeshausen

    Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner
    Herr Dr. Claussen
    Telefon: 04431-85 395
    Kontakt über E-Mail